Geschenke für 110 Kinder

Die Kiwanis Clubs des Kantons Zug (Zug, Zug Zugerland und Zug Ennetsee) sammeln Weihnachtspakete für Kinder bedürftiger Familien.

Erstmals führen die 3 Kiwanis Clubs die durch den Club Zug Ennetsee vor 2 Jahren ins Leben gerufene Aktion gemeinsam durch. So kamen 110 Geschenke zusammen, die an einer kleinen Feier der Organisation „Zuger helfen Zuger“ übergeben wurden.

Unter der Führung der Gründerin, Rosa Kolm, werden die Geschenke nun an Kinder bedürftiger Familien verteilt. Die Aktion soll Kindern Freude bereiten und ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Ein Lächeln oder ein kurzer Moment des Glücks dieser Kinder, macht Weihnachten für die Familien zum Fest.

Zuger helfen Zuger ist eine Organisation, die seit rund 5 Jahren eine Facebook-Gruppe betreibt. Sie hat inzwischen weit über 10‘000 Angehörige. Zweck ist es, Nächstenhilfe im Kanton Zug zu organisieren und zu fördern. Es kann sich dabei um Dienstleistungen, Transporte, Antworten auf Fragen oder materielle Hilfe handeln. Eine wichtige Hilfeleistung sind dabei die Essensgutscheine für Menschen, die Ende Monat ohne Geld dastehen und ihre Essensbedürfnisse nicht mehr decken können.

Ein grosses Anliegen der Organisation ist es, auch im Jahr 2019 die Solidarität weiter zu fördern und die Menschen für das Thema Nächstenhilfe zu sensibilisieren. Ein Schwerpunktthema ist weiterhin die Soforthilfe. Die Zuger Kiwanisclubs werden sie bei ihren Aktivitäten künftig unterstützen.

Alois Rast, für die Kiwanis Clubs des Kanton Zug

 

Rosa Kolm (2. Frau v. links) mit Kiwanismitglieder der Zuger Clubs


 

Kleines, aber feines Mentoringprogramm

Seit zwölf Jahren gibt es das Lehrstellen-Tandem. Hier finden Jugendliche Unterstützung, wenn die Lehrstellensuche nicht leicht fällt. Im Schnitt gelingt es in über der Hälfte aller Fälle, eine Lehrstelle im Wunschbereich zu finden.

Das BIZ ZUG (Berufsinformationszentrum) führt gemeinsam mit den “Kiwanis Clubs” und den “Business Professional Women” das Lehrstellen-Tandem. Das Mentoringprogramm besteht seit zwölf Jahren und unterstützt Jugendliche bei der Lehrstellensuche im Endspurt. Einige Jugendliche erhalten von zu Hause wenig Unterstützung in diesem Bereich. Hier springt das Tandem ein. Die Mentorinnen und Mentoren engagieren sich freiwillig. Gemeinsam mit den Jugendlichen suchen sie nach einer passenden Lösung und begleiten diese ein Stück auf ihrem Weg. Von den 265 Jugendlichen, die seit 2006 am Lehrstellen-Tandem teilgenommen haben, konnten gut die Hälfte noch eine Lehrstelle finden. Dieses Jahr lag der Wert etwas tiefer – bei 46 Prozent. Wer seine Wunschlehrstelle trotz Unterstützung nicht findet, landet nicht etwa in einem Zwischenjahr, sondern kann seinen Bildungsweg zum Beispiel mit einem Brückenjahr fortsetzen.

Unterstützung im Endspurt

Das Tandem startet jeweils im März des letzten Schuljahres, also dann, wenn die meisten Schulabgängerinnen und Schulabgänger schon lange eine Lehrstelle haben. Hier kommt es immer wieder zu herausfordernden Situationen, denn die Zeit ist knapp. Trotzdem haben zuverlässige und willige Jugendliche sehr gute Chancen, mit der Unterstützung einer erfahrenen Fachkraft doch noch eine Lehrstelle zu finden. Das Programm endet jeweils im Sommer und wird mit einer kleinen Abschlussfeier verdankt (Bild).

Privates Engagement gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Das kleine, aber feine Mentoringprogramm funktioniert dank privatem Engagement und einer treuen Mentorschaft aus den Reihen der “Kiwanis Clubs” und der “Business Professional Women”. Es unterstützt Jugendliche an der Nahtstelle und hilft so, Jugendarbeitslosigkeit zu verhindern – persönlich und unkompliziert.

(Publiziert am 11.9.2018 von der Direktion für Bildung und Kultur, Amt für Berufsbildung, BIZ des Kantons Zug)

Foto vom Abschlussapéro, Legende von links nach rechts: Alfons Abart, Alois Rast, Philipp Kissling, Michael Felber, Verena I. Thomann, David Furrer (Koordinator Lehrstellen-Tandem), Rémy Müller (Bildungsnetz Zug), Stephan Schleiss (Regierungsrat)